[Kindheitsträume Vol. 2]

 

Ich musste begreifen, dass Träume von kurzer und schmerzhafter Dauer sind, dass die Realität einen einholt, manchmal auch die eigene Vergangenheit oder dass sich einem weniger wohlwollende Menschen in den Weg stellen. Ich legte die profanen Träume beiseite, lebte weiter, ohne große Ziele oder Träume von großen Karrieren und blieb bei alldem ein schrecklicher Idealist. Mein Weg führte nicht zu gesteckten Ziele mit applaudierenden Fans, sondern zu mir. Und jeden Tag gehe ich einen Schritt weiter. Und stelle weiterhin große Fragen, die noch immer meist ohne große Antwort bleiben. Ich tanze noch immer, durch die Nacht, und bin meist danach glücklich und verkatert aufgewacht. Ich liebe noch immer die Berge, die Luft und das Meer und kriege von nichts jemals genug. Ich lache und weine viel, versuche nichts unversucht zu lassen. Mein Traum ist es zu leben und nicht zu existieren. Ich muss nicht immer glücklich sein, aber ich muss mich spüren in dem Sein. Ich habe nicht den Anspruch die Welt zu verändern, aber meine kleine Welt möchte ich vertiefen. Kleine, feine Spuren möchte ich hinterlassen, bei den Menschen die mich kannten, meinen zu kennen und kennen. Ich möchte ihnen ein bisschen von meiner Leidenschaft für das Leben abgeben. Von meinem Traum als alter, faltiger und immer noch schönem, strahlendem Menschen auf ein bewegtes und bewegendes Leben zurück zu sehen, nichts bereuen zu müssen. Diesem Lebensziel steuere ich jeden Tag entgegen, indem ich lebe. Indem ich dieses göttliche Leben mit meiner tiefsten Hingabe lebe.

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