[deux jours à paris]

“weißt du warum sich menschen attraktiv finden? wegen des immunsystems. menschen mit sehr unterschiedlichen immunsystemen finden sich attraktiv weil sie sich mit dem anderen immunsystem vermehren wollen um es möglichst stark zu machen.” – “ich komme mir vor als wäre ich mit einem fernseher zusammen.”

in dem moment in dem man eine fotografie macht verlässt man den moment, der fotograf wird dann zum beobachter außerhalb des moments. als ich mit ihm in venedig war machte er tausend fotografien, anstatt meine hand zu halten auf dem markusplatz, machte er 64 bilder, anstatt mich in einer gondel zu küssen, schoss er 87 bilder von der gondel…

“immer diese eifersucht! wir haben doch alles. ich meine, woanders fallen bomben…” – “aber marion!” – “nein im ernst, (sie beginnt zu schluchzen) neulich habe ich gelesen, dass wir frauen dreimal so viel klopapier wie männer verbrauchen, weil wir uns immer abwischen… (sie schluchzt) und jetzt denke ich immer beim pinkeln…” – “an was? was denn marion?” – “an alles was wir zerstören…” (sie weint)

irgendwann kommt der punkt an dem du weißt, dass du dich nicht von einer weiteren trennung erholen können wirst. und auch wenn dich dieser mensch zu 60 prozent der zeit nervt, kannst du nicht ohne ihn sein. und auch wenn du jede nacht aufwachst, weil er dir mitten ins gesicht nießt, liebst du dieses nießen mehr als die küsse eines anderen…

[entnommen in etwa des films “2 days in paris” mit julie delpy & adam goldberg]

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