[kleine nachtoperette]

und plötzlich dringt operngesang durch mein geöffnetes fenster | unten auf der straße steht ein junger mann und singt | und singt | die türsteher vor dem supermarkt stehen breitbeinig gegenüber und legen die köpfe schief | flüstern sich dann und wann was zu |  einige passanten drehen sich verwundert um | ich bin begeistert | seine stimme ist fantastisch und ich habe ein spontanes bild von einem abend in italien in meinem kopf | er singt den letzten ton| die prolls applaudieren | der sänger lobt die akustik unserer straße und entschuldigt sich | kurzes geplauder | er beginnt von neuem und singt | ein kleines publikum sammelt sich vor dem arabischen onkel-mohammed laden | es wird geklatscht und gelacht | was für eine nacht ||

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