[Sommertanz]

Und wenn du da stehst, stehst du da gut. Ausgezeichnet, denn ich kann dich sehen. Du siehst mich. Nicht. Die Frage hatte ich schon ganz vergessen. Abgelenkt bin ich. Das Konzept ist weg. Spontaneität jetzt da. Herz vor Verstand. Aber, will ich sagen. Aber, lass ich aber weg.Der Raum wird raumlos. Der Rhythmus wird zu Zeit.Ich schaue auf die Uhr und frage mich. Die Frage lasse ich lieber weg. Ich frage nicht. Viel mehr will ich erzählen. Fragen sind unnötig. Die Antwort weißt du doch nicht. Die Antwort weiß ich nicht. Die Antwort interessiert uns nicht. Die Töne machen Licht. Das Licht, das zeigt uns nicht. Es könnte dunkel sein. Und Töne könnten dunkel sein. Ich sehe nichts mehr. Ich muss auch nichts mehr sehen. Der Boden glitzert. Schimmert im Sonnenlicht. Sonnenstrahlen, Farbenmeer auf Parkett. Die Fenster fliegen auf. Deckenhoch wischen sie Luft herein. Mein Kleid tanzt mit Staub und Wind. Sommerkind. Ich bin das Sommerkind und du bringst mich um. Denn du warst der Sommer und wirst der Herbst sein. Und du wirbelst mich in Staub und Wind. Du wirbelst mich, ein Sommerkind. Und Sonne bricht dein Auge, klaut mein Kleid. Freiheit. Das ist Freiheit. Schillernde Freiheit, gefangen in Musik und Raum, umschlossen von Wind und Traum. Das ist Freiheit. Die Freiheit, die es so auch gar nicht gibt. Doch. Ich bin verliebt.

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