[Am Anfang]

Ich behalte, halte deine Worte in den Händen in meinem Kopf. In meinen Handflächen liegen sie, wie gesammelte grüne Blätter. Kleine Hoffnungsträger. Fest eingeschlossen in meinen Händen, trage ich sie an alle Enden, der vier Himmelsrichtungen. Sie liegen in mir drin, schwirren durch meine Erinnerungen und durch meine Zukunftsträume. Ich träume, träume mit ihnen, schlafe ein. Sie fliegen mir aus meinem Mund und in Lauten wieder in mein Ohr hinein. Ich trage sie mit mir, teile sie in mir auf. In allen Ecken, liegen sie, um sich vor der Wirklichkeit zu verstecken. Deine Worte sind meine Schätze. Die Guten, wie die Schlechten. Sie alle sind mir recht. Denn sie kommen aus dir, irgendwo zwischen Kopf und Herz, zwischen neuer Vorfreude und altem Schmerz. Sie sind deine Angst und dein Wunsch zugleich. Sie sind so reich an altem, frischem Unverdorbenen. Sie sind aus alten, schon gestorbenen Worten erstanden, entstanden und tragen Leben in ihrer kleinen, großen Bedeutung. Die Zeit geht um und mit ihr flattern deine kleinen Worte in mir herum. Ich drehe mich um, sehe zurück, schüttel meinen Kopf und mein Herz, und blicke nach vorn. In meinen ausgestreckten Händen, wollen deine Hoffnungsblätter nicht enden. Ich lege sie vor mich hin, auf den Boden, lege mir einen Weg zu dir. Von deinen Worten bei mir, zu meinen Worten bei dir. Mit zögerndem Blick auf das was vor mir liegt, blicke ich nicht zurück und hoffe mit jedem kleinen grünen Blatt, ein Stück voranzukommen, zu dir, zu mir, irgendwohin. Auf dass es nur mit reiner Hoffnung sei.

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