[ Ghost ]

Deine Stille wiegt so laut/ wie mächtiges Donnergrollen unter meiner Haut/ hat sie mich überfallen wie eine Naturkatastrophe/ mir meine Worte für dich geklaut/ und mich meines Gefühls beraubt/ diese dröhnende Stille wütet in mir/ verschluckt alles in mir und mich/ brach liege ich/ unter ihrem schweren Gewicht/ und bin ein Geist in ihrem Angesicht/ und auch wenn du nichts sagst/ klagst du mich spürbar an/ mich, die nichts anderes mehr kann/ als zu lauschen/ diesem Stromausfallrauschen/ in ihr habe ich mein Gesicht verloren/ und erkenne mich nun nicht/ wieder/ schließe meine Lider/ und sehe nur dich/ in schwindendem Licht/ und unter erlahmenden Beschreibungen/ und einem schal werdenden Gefühl/ für dich/ für mich/ ich bin ein Geist im Rampenlicht/ deiner Stille/ mit der du mich belegst/ wie mit einem Fluch/ mit der du dich von mir weg bewegst/ und flüchtest vor dir selbst/ Die geräuschlosen Beschwörungsformeln deines Exorzismus/ beschreiben aus mir einen Geist/ während du dennoch gegen deine Geister kämpfst/ Ich bin nicht das/ was du aus mir machst/ und erliege dennoch deiner Macht/ die meine Liebe so schamlos verlacht/ ich wandle kraftlos durch jede Nacht/ und bin doch/ noch immer mit deinem Gesichtsabdruck in meiner Seele aufgewacht/ jede weitere unausgesprochene Wahrheit/ stiehlt mir mehr Zeit/ meiner Wirklichkeit/ die ich lebendiger nie verbrachte/ als unter all den Worten/ die ich dachte/ an und für dich/ wegen dir/ noch immer stehe ich hier/ ein Geist/ ausgeblendet aus deinem Herzen/und spüre die Schmerzen/ verpasster Chancen/ die ich bereuen muss/ für dich und für mich/ Deine Stille ist eine feige Vertreibung/ aus unserem Glück/ und lässt nicht nur mich als Geist zurück/ sondern macht auch dein Glück ungeschehen/ ich bleibe hier stehen/ und blicke mit Loch im Herzen auf deinen Kuss/ mit dem du mich erweckt hast/ auf deine Worte/ mit denen du mich begriffen/ und auf deine Berührungen/ mit denen du dich meiner angenommen hast/ zurück/ in die Vergangenheit/ die, weil sie vergangen ist/ mich schmerzlich von dir entzweit/ und mich/ nur weil sie vergangen ist/ nicht von dir befreit/ denn dein Fehlen/ macht sich grausam in mir breit/

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