[ Herbstanfang ]

Nachtluft kommt angeprescht/ segelt zwischen meinen Fingern hindurch/ und huscht/ in einer weiteren kleinen Aufnahme davon/ Die Nächte mit dir/ sind die verschwommene, dunkle Maßeinheit/ meiner Lebenszeit/ Ich sehe neben mich/ auf dich/ auf den das Licht/ von draußen fällt/ einer nächtlichen Welt/ die die unsere ist/ in diesem Moment/ und uns in der nächsten Sekunde/ wieder voneinander entfernt/ Mein Gesicht/ das halte ich/ in samtenen Wind/ der mir in großem Mut/ entgegen springt/ mir Bilder bringt/ die ich machen möchte/ wie ich lachen möchte/ wie ich küssen möchte/ dich/ dein Gesicht/ im Scheinwerferlicht/ In jenen Nächten flogen wir auf Rädern/ und ließen uns von Herbstduft/ streicheln wie von Federn/ Mein Kopf lag in Polstern gebettet/ neben dir/ Und jetzt und hier/ war nie zuvor gegenwärtiger/ schlug nie zuvor zärtlicher/ mir Kerben in mein geschundenes Herz/

Advertisements
This entry was posted in [lyric] and tagged , , , , , , , , . Bookmark the permalink.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s